Unterstützungsangebote

Ausbildung zur "Schulmediatorin" / zum "Schulmediator" durch das OFZ

Basistraining

Konfliktberatung und Gewaltprävention an Schulen.

Im Wechsel von Theorie und Praxis mit Übungen werden Einsichten vermittelt in die Motive und Wurzeln gewalttätigen Handels und in die Gesetzmäßigkeiten menschlicher Kommunikation. Der Prozess der Mediation in der Schule wird transparent, die Konfliktanalyse, die systematische Konfliktlösung erfahrbar gemacht. Selbsterfahrung, Selbstreflexion werden ermöglicht. Methoden der Gesprächsführung geübt und Planungshilfen für den Unterricht gegeben.

Schwerpunkte des Basistrainings

Abschluss Schulmediatorin / Schulmediator

Der praktische Teil der Ausbildung schließt an den Basiskurs an und umfasst:

Die zeitliche Struktur

Das Basistraining umfasst 80 Unterrichtsstunden in einem Halbjahr, verteilt auf: Samstage und Blockseminare an Freitagen und Samstagen.

Der zeitliche Rahmen für den Nachweis der erforderlichen Leistungen für den Abschluss "Schulmediatorin / Schulmediator" beträgt zwei Jahre. In dieser Zeit müssen die praktischen Arbeiten in der Schule abgeschlossen und die schriftliche Dokumentation zur Zertifizierung vorgelegt werden. Die 20 Stunden Intervision / Supervision schließen direkt an das Basistraining an.

Die Qualifikation

Die Ausbildung schließt ab mit dem Abschluss "Schulmediatorin / Schulmediator der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg" gemäß Standards des Bundesverbandes Mediation.

Die Kosten

Die Kosten für die Ausbildung zum "Schulmediatorin" / "Schulmediator" in Höhe von 1.000 € werden von Partnerfirmen aus Oldenburg übernommen, die der Präventionsrat vermittelt.

Die Schule schließt mit dem durch den Präventionsrat vermittelten Unternehmen einen Vertrag, in dem sich die Schule verpflichtet, Gewaltprävention in ihrem Schulprogramm zu verankern und das Unternehmen seinerseits die Ausbildung von bis zu zwei Schulmediatorinnen / Schulmediatoren an der Schule finanziert.

 

 

Schulinterne Lehrerfortbildung "Mediation - Hilfsmittel im Umgang mit Konflikten in unserer Schule?"

Angesichts der Problematik von Konflikten und Gewalt an Schulen bietet die Methode der Mediation - Vermittlung im Konflikt als neutrale dritte Person - konkrete, wirksame Handlungsansätze. In einer wachsenden Zahl von Schulen wird Mediation bereits eingesetzt, insbesondere in Form von Konfliktlotsen- bzw. Streitschlichterprogrammen für SchülerInnen, zunehmend werden aber auch die Lehrkräfte selbst als SchulmediatorInnen vermittelnd tätig.

Im Rahmen der 1 tägigen schulinternen Lehrerfortbildungsveranstaltung soll dem Kollegium das Verfahren der Mediation vorgestellt und im Ansatz erfahrbar gemacht werden. Anregungen für die eigene berufliche Praxis werden vermittelt und Möglichkeiten für eine systematische Umsetzung von Mediation in der Schule werden aufgezeigt und diskutiert. Das Kollegium benennt in diesem Rahmen Hoffnungen, Bedenken, Hindernisse und Chancen einer breiteren Umsetzung von Mediation als Mittel zur Konfliktbearbeitung.

Inhalte:

Als Inhalte der SchiLF sind etwa folgende Aspekte vorgesehen:

Kosten:

Die Kosten setzen sich zusammen aus den Honorar- sowie Fahrt- und Verpflegungskosten,. Honorarkosten betragen € 70,- pro Unterrichtsstunde, d.h. für die 1-tägige Veranstaltung € 560,-. Die Fahrtkosten entstehen in Höhe von € 0,30/km. Aufwendungsersatz für Verpflegung fällt in der tatsächlichen Höhe an.

Zielgerichtetes Angebot:

Das SchiLF-Angebot richtet sich insbesondere an solche Schulen, die über ausgebildete SchulmediatorInnen in ihrem Kollegium verfügen und über eine systematische Umsetzung des Mediationsansatzes nachdenken.

Referent:

Frank Beckmann, Dipl. Sozialpädagoge, Mediator und Ausbilder für Mediation BM, Aufbau und Leitung des Referats Schule und Jugend der Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V., seit 1998. Trainer und Berater in Schulmediationsprogrammen, Referent in der Lehrerfortbildung.

 

								(c) Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V.